Schlagwort Wunsiedel

Der Dritte WegGespenstischer Fackelmarsch durchs nasskalte Wunsiedel

Passende Antwort am Rand der Demonstration auf das Ansinnen der Neonazis

Im Jahr eins nach dem zum Spendenlauf umfunktionierten „Heldengedenken“ zeigte sich die neonazistische Szene um die Partei Der Dritte Weg nach außen unbeeindruckt. An verschiedenen Orten wurden sie an die Satire-Aktion im letzten Jahr erinnert. Der dieses Jahr spätere Beginn gab der Demonstration einen schaurigen Charakter.

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Aus Neonazi-„Heldengedenken“ wird Wunsiedler Spendenlauf

Neonazis laufen für Aussteigerinitiative – «Wenn das der Führer wüsste»

Vieles war dieses Jahr anders in Wunsiedel. Knapp unter 200 Neonazis hatten sich zum jährlichen Herbsttermin des Freien Netz Süd – jetzt Partei Der Dritte Weg – versammelt. Doch die Wunsiedler Bürger verwandelten den Trauermarsch mit Unterstützung in „den unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands“, dessen Erlös an die Aussteigerhilfe Exit-Deutschland ging. Auch an der Strecke protestierten wieder mehr Menschen gegen das makabre Ritual der bayerischen Neonaziszene.

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Neonazis kündigen nächste Demonstration in Wunsiedel an

Neonazis vor Protestschildern der Bevölkerung

Die neonazistische Kleinstpartei Der Dritte Weg hat heute den Termin für die nächste Demonstration im oberfränkischen Wunsiedel veröffentlicht. Am Samstag, den 15. November, wollen sie wieder durch die Stadt im Fichtelgebirge ziehen. Die Partei setzt damit die Serie von November-Kundgebungen des Freien Netz Süd nahtlos fort.

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Rechte Szene findet in Priebke Stellvertreter für den „Stellvertreter“

Neonazis vor Protestschildern der Bevölkerung

Etwa 220 Neonazis demonstrierten am Samstag, den 16.11.2013 durch die oberfränkische Stadt Wunsiedel. Anlass war ein sogenanntes Heldengedenken. In dem kürzlich verstorbenen Kriegsverbrecher Erich Priebke fand die Szene eine Figur, auf die sich zahlreiche Aspekte des üblichen Heß-Gedenkens übertragen ließen. Ein direkter Bezug auf den „Stellvertreter Hitlers“ war laut Auflagenbescheid ausgeschlossen.

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Wunsiedel: Trauer, marsch! Geschichtsstunde mit Anspielungen

Wullf Kempken Fischer

Etwa 230 Neonazis marschierten am Samstag, den 17.11.2012 in der oberfränkischen Stadt Wunsiedel auf.
Laut den Auflagen war jeder Bezug auf den Kriegsverbrecher Rudolf Heß untersagt. In ihren Reden spielten dennoch einzelne Neonazis mit den verschiedenen Assoziationen.
Gegen den militaristisch geprägten Trauermarsch demonstrierten etwa 350 Bürgerinnen und Bürger.

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